Seit 1997 arbeite ich hauptberuflich als Journalistin. Ich schreibe für Print und Online, mein Fokus liegt auf Verbraucherthemen und allem, was mit diesem Internet zu tun hat. Meine erste berufliche Station war Ende des letzten Jahrtausends im ZDF in Mainz. Dort habe ich für die Redaktion WISO die Monats-CD-ROM redaktionell betreut. Danach war ich bei der G+J WirtschaftsPresse Online für ein kleines Team verantwortlich, dass Themen rund um Kredite, Steuern und Immobilien für Capital.de recherchiert und geschrieben hat.

Seit 2002 bin ich selbstständig: Ich schreibe für viele Medien und gebe Seminare zu Themen wie Facebook im Detail, Soziale Medien im Journalismus oder Einführung in die Suchmaschinenoptimierung für Journalisten. Sie wollen mehr erfahren? Auf Wirtschaft verstehen finden Sie eine Übersicht meiner aktuellen Aufträge und einen Überblick über meine Kunden.

Meine Seminare

Ich habe über ein Jahrzehnt als Lehrbeauftragte für Onlinejournalismus am Journalistischen Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz gearbeitet. Daraus haben sich viele Themen für Workshops, Vorträge und Seminare für andere Bildungsträger ergeben. Dazu gehören Themen wie Einführung ins Online-Publizieren & in SEO, Social Media in der Verbandsarbeit und Crossemdiales Publizieren. Meinen Lieblingseinsatz als Dozentin hatte ich 2016 für die Deutsche Welle Akademie im Flüchtlingslager Kakuma in Kenia. Andere Kunden sind der DJV-NRW, der DJV-RLP oder der Verband der deutschen Papierfabriken. Sie wollen mehr über meine Seminare erfahren?

Mein Reise- und Genussblog Op jück

Bei Op jück dreht sich viel um Köln - aber nicht alles
Bei Op jück dreht sich viel um Köln - aber nicht alles

Mir ist der Verbraucherjournalismus sehr ans Herz gewachsen. Aber neben diesen Themen gibt es eben auch andere schöne Dinge. Und die haben zumindest in meinem Leben ganz viel mit den Themen Reisen & Genuss zu tun. Darum habe ich 2014 ein neues Blog begonnen, es heißt Op jück. Das ist kölsch und heißt soviel wie "unterwegs sein". Und das bin ich tatsächlich sehr, sehr oft. In Köln, Deutschland, Europa und der Welt. Wer meine Tipps zu Reisen und Genuss wünscht, ist hier richtig. Auf Op jück bin ich übrigens auch für Kooperationen offen.

Themen, die mich umtreiben: Bettina Blaß

Schummelei statt Service

Schummelei statt Service

Ob Ratten oder Ameisen, verstopfte Kanalrohre oder Sperrmüll: Wer auf die Hilfe von Fachleuten oder Behörden angewiesen ist, sollte bei der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner exakt hinschauen. Denn es ist leicht, eine Internetseite zu fälschen oder sich mit lokaler Telefonnummer als seriöser Dienstleister oder sogar städtische Einrichtung auszugeben. Die Betrüger verlangen dann viel Geld für Arbeiten, die eigentlich viel günstiger oder sogar kostenlos sind. Mitunter zahlen Verbraucher sogar dafür, dass nichts gemacht wurde. Melanie Bauer (Name von der Redaktion geändert) aus Köln ärgert sich noch heute über sich selbst. Vor etwa zwei Jahren hatte sie eine Ratte im Garten auf dem Weg in den Keller gesehen. Im Internet fand

Modernes Work & Travel – die Hürden

Modernes Work & Travel – die Hürden

Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie ist Arbeiten von Zuhause oder besser: von überall hoch angesagt. Dass das nicht in jedem Job klappt, ist klar: Wenn ich als Verkäufer*in oder Friseur*in arbeite, kann ich schlecht im Home Office bleiben. Dass es in meinem Job eigentlich klappen muss, ist auch klar, denn ich arbeite überwiegend am Computer. Davon abgesehen schreibe ich seit Jahren auf Zugfahrten meine Texte oder bereite Präsentationen vor. Das ist eine moderne Form von Work & Travel. Double your time ist dabei das Motto. Aber würde es auch funktionieren, einige wenige Tage einen normalen Büroalltag von überall hinzubekommen? Um das auszuprobieren habe ich mich für eine Art modernes Work

Zu billig, um wahr zu sein

Zu billig, um wahr zu sein

Einen Onlineshop kann sich jeder mit Fotos aus dem Internet und einer günstigen Software einrichten. Was für Kunden auf den ersten Blick professionell und attraktiv aussieht, erweist sich nicht immer als seriöser Händler mit echter Ware. Denn wer in diesen digitalen Läden mit vorgetäuschtem Angebot einkauft, bekommt entweder keine Ware für sein Geld oder minderwertige Qualität geliefert. Das vermeintliche Schnäppchen wird dadurch zum Flop. Woran lässt sich der Unterschied zwischen Online- und Fakeshops erkennen? Eine sechsstellige Summe hat ein Münchner vor wenigen Jahren mit dem Nicht-Verkauf von Kaffeemaschinen in wenigen Tagen verdient. Sein Onlineshop sah so professionell aus, dass einige hundert Kunden bei dem Betrüger eingekauft haben. Sie haben ihm

Grundstück auf Zeit

Grundstück auf Zeit

Das Prinzip klingt zunächst überzeugend: Wer nicht genügend Geld zur Verfügung hat, um sich ein Grundstück zu kaufen, pachtet es eben für 70 bis 99 Jahre und baut ein eigenes Haus darauf. Der sogenannte Pachtzins beträgt nur einen Bruchteil des Grundstückswertes. Und das Ende der Vertragslaufzeit werden die wenigsten Hausbauer erleben. Allerdings haben dann unter Umständen ihre Nachfahren ein Problem mit dem sogenannten Erbbaurecht, wenn sie in dem Haus wohnen bleiben wollen. Nach dem zweiten Weltkrieg war Erbbaurecht besonders gefragt. Menschen, die nicht mehr viel hatten, sollten in der Lage sein, zumindest Wohneigentum zu erlangen. Das funktionierte dank Erbbaurecht gut. Denn dabei pachten die Erbbaurechtnehmer von Kommunen, Städten, Ländern, Kirchen

Was tun gegen Fake News?

Was tun gegen Fake News?

Falschnachrichten im Internet sind ein echtes Problem für die Gesellschaft geworden. Sie breiten sich viel schneller aus als wahre Nachrichten. Weil sie mit der Lust an Sensationen spielen, weil sie Emotionen wie Wut, Empörung oder gar Hass provozieren. Wer Fake News widerlegt, erreicht dagegen nur einen Bruchteil derer, die der Falschinformation glauben. Geht es dabei um die Ehe eine Stars mit einem Sternchen, mag das belanglos sein. Geht es dagegen um politische oder gesundheitliche Themen, können Fehlinformationen die Demokratie erschüttern oder zum Tod führen. Fake News entstehen üblicherweise nicht zufällig. Im Gegenteil werden sie gezielt konstruiert und gestreut, und zwar von allen politischen Lagern. Man spricht in diesem Zusammenhang auch