Brand Eins Auktion: Nähmaschine für Village Africa

Screenshot Brand Eins

Das Interview, das ich in Tansania mit dem Hausmädchen Stella geführt habe, hat zu interessanten Reaktionen geführt: Eine Firma wollte ihr ein Solarladegrät schicken – daraus wurde zunächst nichts wegen der hohen Transportkosten. Ein Leser bat mich, ihm den Artikel zu signieren, was ich nicht tue, weil ich völlig unwichtig bin – der Inhalt des Textes ist das, was zählt. Und eine Leserin beschloss, Stella ihre Nähmaschine zu schenken. Dazu hat sie sich an die Redaktion von Brand Eins gewandt. 

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Journalismus: Ich will mal über Geld reden

Mein Einkommen als Freie schwankte in den vergangenen 12 Jahren stark - war aber nie wirklich niedrig.
Mein Einkommen als Freie schwankte in den vergangenen 12 Jahren stark – war aber nie wirklich niedrig.

Überall hört und liest man, dass freie Journalisten schlecht verdienen. Ich kenne interessanterweise keinen dieser Kollegen persönlich. Haben Kollegen aus dem Bekanntenkreis tatsächlich als Freie schlecht verdient, haben sie nach sehr kurzer Zeit den Job gewechselt. Ich glaube außerdem, dass es schlecht ist, diese These immer weiter und weiter zu verbreiten.

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Warum 33 Euro Stundenlohn für einen freien Dozenten zu wenig sind

Screenshot: Dozenten für Journalismus gesucht

Geht man davon aus, dass ein Monat 20 Arbeitstage hat, käme man mit einem Stundenlohn von 33 Euro auf ein erfreuliches Monatsgehalt von 5.333 Euro vor Steuern. Wer die Zahlen hinterfragt, wird jedoch feststellen, dass das in einigen Fällen ein Trugschluss ist.

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Gleichberechtigung: journalist(en)-Workshop ohne Frauen

Anzeige aus dem journalist

Als ich im aktuellen journalist die Anzeige für das erste Blog-Camp in Hannover sehe, denke ich noch, das ist ein Versehen: Acht Männernamen werden in der Anzeige genannt – „u.a.“ heißt es. Ich denke, es ist ein doofer Zufall, dass keine einzige Frau in der Anzeige erwähnt wird. Doof, aber eben Zufall. Doch es kommt noch schlimmer.

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Projekt Digitalien: Anregungen zur Themenfindung von Timo Stoppacher

Timo Stoppacher hat gestern seinen letzten Workshop im Projekt Digitalien gegeben. Es ging dabei um die Journalistische Nische. Nach seinem Vortrag gab es eine kurze Diskussion, ob das Gesagte sich in der Praxis tatsächlich anwenden lässt oder nicht. Ich glaube schon – und habe darum einen Selbstversuch gemacht.

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Was mich an der Geschichte hinter #hoodiejournalismus so richtig nervt

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, worüber ich mich mehr ärgere: Da ist erstens eine Printredaktion, die ihren Online-Chef nicht in der Chefredaktion haben möchte. Als ob ein Online-Redakteur per…

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Mehr Begegnungen im Projekt Digitalien

Workshop-Pläne zum Mitnehmen
Workshop-Pläne zum Mitnehmen

„Journalistenbüro? Wie jetzt? Sind Sie Journalistin? Was machen Sie hier?“ – ziemlich aufgeregt ist die Dame, die mit ihrem Sohn am Donnerstag ins Projekt Digitalien stürmt. Sie hatte die Schildchen im Schaufenster gelesen und folgte der Aufforderung, hereinzukommen und Fragen zu stellen.

Projekt Digitalien: keine Zeit für einen Vortrag

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Projekt Digitalien: „Voll schön, dass die Workshops kostenslos angeboten werden“

Meine zweite Woche im Projekt Digitalien war sehr ruhig. Den Grund dafür habe ich schnell erkannt, ich kann ihn aber nicht ändern: Ich war diese Woche überwiegend morgens im Lädchen, und morgens eilen die Menschen durchs Leben. Trotzdem gab es nette Begegnungen.

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Startschuss fürs Projekt Digitalien: Abhängig vom Internet

Produkte aus Digitalien: In die Offline-Welt gebrachte Erinnerungen gibt's gegen eine Spende, die mindestens die Produktionskosten decken muss.
Produkte aus Digitalien: In die Offline-Welt gebrachte Erinnerungen gibt’s gegen eine Spende, die mindestens die Produktionskosten decken muss.

Endlich ist es soweit! Heute Morgen habe ich die Schlüssel fürs Saisongeschäft in der Körnerstraße bekommen. Dort zieht jetzt für zwei Monate das Projekt Digitalien ein. Die ersten Dinge sind schon dort: Eine Mehrfachsteckdose beispielsweise. Warnung der Vermieterin: „Das ist ein Altbau. Kann schonmal sein, dass die Sicherung rausfliegt, wenn zuviele Geräte angeschlossen sind.“ Außerdem habe ich einige Produkte nach Digitalien gebracht, die Erinnerungen aus der Digital- in die Offline-Welt übertragen. Während ich die Sachen ins Fenster stellte, blieben die ersten Passanten stehen und schauten neugierig. Das ist für mich eine ganz neue Erfahrung – ich auf der anderen Seite des Fensters.

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