Für viele, die sich erstmals mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigen, erscheint der Markt unübersichtlich. Es gibt jede Menge Tools und unterschiedliche Modelle – und nicht alle können alles gleich gut.
Viele Einsteiger*innen erwarten beispielsweise, dass ChatGPT wie eine Suchmaschine funktioniert. Zwar hat sich ChatGPT weiterentwickelt, aber andere Dienste sind für die Web‑Recherche oft besser geeignet. Ganz wichtig: Egal, welches KI-Tool man letztlich nutzt – du musst immer die Quellen überprüfen. Das heißt, dass du auf die Originaldatei klickst. Du prüfst:
- Ist die Antwort korrekt?
- Ist sie aktuell?
- Ist die Quelle wirklich die Quelle?
Nur so schützt du dich vor Fehlinterpretationen und Fehlinformationen.
ChatGPT: Von der Kreativ‑Werkstatt zum Recherche‑Tool
- Websuche mit Quellenangaben: Seit Ende 2024 kann ChatGPT über die Funktion „Search“ auf das Web zugreifen. Die Suche liefert „schnelle, zeitnahe Antworten mit Links zu relevanten Webquellen“. ChatGPT wählt je nach Anfrage automatisch eine Webrecherche aus oder du klickst das Globus‑Symbol, um die Suche zu erzwingen.
- Deep Research: Für umfangreiche Recherchen bietet OpenAI das Agenten‑Werkzeug „Deep Research“. Es analysiert „hunderte Online‑Quellen“, fasst sie zusammen und liefert einen Bericht. Deep Research dauert üblicherweise länger, also mehrere Minuten pro Anfrage.
Perplexity: Echtzeit‑Recherche mit verschiedenen Modi
- Antwortmaschine mit Live‑Suche: Perplexity bezeichnet sich als „AI‑powered answer engine“. Es kombiniert „Live‑Websuche mit mehreren führenden KI‑Modellen“, um „aktuelle Antworten mit überprüfbaren Zitaten“ zu liefern. Das Grundkonzept ähnelt ChatGPTs Suche, aber Perplexity hat sich von Beginn an auf Recherche spezialisiert. Die Suchfunktion listet immer Quellen direkt auf; du kannst also sofort nachvollziehen, welche Artikel herangezogen wurden.
- Search: Für einfache Faktenfragen liefert der Modus in Echtzeit Antworten.
- Research: Hier analysiert Perplexity sehr viele Quellen – ideal, wenn du ein Thema gründlich verstehen möchtest.
Sowohl ChatGPT als auch Perplexity haben einen eigenen Browser, Atlas beziehungsweise Comet. Damit kann man gezielt auf bestimmten Internetseiten recherchieren und den Assistenten zusätzliche Aufgaben ausführen lassen – beispielsweise im eigenen LinkedIn-Profil besonders starke Posts anzeigen lassen.
Microsoft Copilot und Google Gemini
Copilot Search in Bing: Microsoft hat Bing zu einer Antwortmaschine ausgebaut. Copilot Search liefert Antworten mit Quellen. Und Google Gemini hat qualitativ in den vergangenen Monaten deutlich gewonnen. Die Deep Research ist super – und man kann Antworten automatisch mit Informationen im Web abgleichen. Dazu klickt man am Ende der KI-Antwort auf die drei Pünktchen und dann auf „überprüfen“.
Empfehlungen
- Nutze Perplexity, wenn du schnelle Faktenrecherche mit Quellen brauchst
- ChatGPT bleibt eine gute Wahl für kreatives Schreiben, Brainstorming und Gespräche in natürlicher Sprache.
- Copilot ist spannend, wenn du ohnehin das Microsoft‑Ökosystem nutzt.
- Versuche einmal Google Gemini. Das Tool wird klar unterschätzt.
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